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Abschiebung von Glaubensanhängern der Ahmadiyya nach Pakistan

Anhänger der Ahmadiyya Glaubensgemeinschaft werden in Pakistan nicht nur durch extremistischen Anhängern anderer Glaubensgemeinschaften, sondern auch vom Staat selbst unterdrückt, diskriminiert, entführt, verhaftet und getötet. Trotzdem werden immer noch aus Deutschland Ahmadiyya nach Pakistan abgeschoben. Am 20. April 2021 wurde eine Gruppe von Ahmadiyya in Sachsen abgeschoben.
In einer Gesprächsrunde mit der deutschen Ahmadiyya Gemeinde, dem sächsischen Flüchtlingsrat und dem Internationalen Menschenrechtskommitee.

 

Während der ersten Welle der Corona-Pandemie wurde für Geflüchtete aus Syrien vorübergehend ein Abschiebestopp bewirkt, im Sommer letzten Jahres wurde dieser Abschiebestopp aber wieder ausgesetzt und seitdem werden auch nach Syrien wieder Menschen aus Deutschland in ihr Herkunftsland abgeschoben. Genauso werden auch die Asylanträge von Menschen aus anderen Ländern regelmäßig abgelehnt und diese in ihr Herkunftsland abgeschoben.
Anhänger der Ahmadiyya Glaubensgemeinschaft werden in Pakistan nicht nur durch extremistische Anhänger anderer Glaubensgemeinschaften, sondern auch vom Staat selbst unterdrückt, diskriminiert, entführt, verhaftet und getötet. Trotzdem werden immer noch aus Deutschland Ahmadiyya nach Pakistan abgeschoben. Erst heute Morgen wurde eine Gruppe von Ahmadiyya in Sachsen abgeschoben.
Luca Rihm in einer Gesprächsrunde mit Suleman Malik von der deutschen Ahmadiyya Gemeinde, Paula Moser vom sächsischen Flüchtlingsrat und Nasim Malik vom Internationalen Menschenrechtskommitee.

 

 

Das war ein Gespräch meiner Kollegin Luca mit Mr. Nasim Malik vom Internationalen Menschenrechtskommitee, mit Paula Moser vom sächsischen Flüchtlingsrat und mit Suleman Malik von der Deutschen Ahmadiyya Gemeinde über die Abschiebung der Anhänger der Ahmadiyya Glaubensgemeinschaft heute Morgen in Sachsen.

 

 
 

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